Gemeinsame Mobilität stellt eine neue Herausforderung für Verkehrsplaner darTechnologische Veränderungen durch privatwirtschaftliche Unternehmen. Geteilte
Mobilität unterscheidet sich daher von den primären
Planungsherausforderungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die
größtenteils vom öffentlichen Sektor bestimmt wurden und durch
inkrementelle Technologiewechsel gekennzeichnet sind:
Ausbau
der Autobahnen und des festen Transitverkehrs, gefolgt von einem Fokus
auf besseren Betrieb und das Management der vorhandenen Infrastruktur. Technologien
für die gemeinsame Mobilität bewegen sich schnell und wenn öffentliche
Einrichtungen nicht proaktiv sind, werden öffentliche Ziele bei der
Verbreitung und Einführung gemeinsamer Mobilitätsdienste möglicherweise
nicht angemessen berücksichtigt. Öffentliche
Stellen, die für multimodale Transportplanung, Investitionen und
Abläufe verantwortlich sind, können sich selbst findenPlanung
eines veralteten Netzwerks inmitten von Veränderungen, die von privaten
Mobilitäts- und Technologieanbietern vorangetrieben werden. Öffentliche
Stellen riskieren eine Schwächung ihrer Führungsrolle bei der
Gestaltung des zukünftigen Verkehrs, um komplexe und sich ändernde
öffentliche Ziele zu erreichen.Trotz
der Unterschiede zwischen der aufstrebenden
High-Tech-Shared-Mobility-Welt und der vorhersehbaren
Autobahnplanungszeit werden MPOs und ihre Partner wahrscheinlich auf
etablierte Planungstechniken zurückgreifen, um Shared Mobility in
regionale multimodale Verkehrsplanung zu integrieren.
MPOs
sind logische Vertreter von Interessengruppen, um Verkehrsstrategien
und -partnerschaften auf regionaler Ebene zu entwickeln. Diese Art von
Planungseingriffen wird wahrscheinlich die Art und Weise sein, wie MPOs
zumindest in der nahen Zukunft eine gemeinsame Mobilitätsplanung
verfolgen. Sie
haben lange Zeit als das Gremium gedient, in dem Entscheidungen über
regional bedeutende Transportinvestitionen getroffen werden. Diese
Entscheidungen müssen zunehmend die Auswirkungen der gemeinsamen
Mobilität auf das Reiseverhalten berücksichtigen, prüfen, welche
öffentliche Infrastruktur möglicherweise zur Unterstützung der
gemeinsamen Mobilität und verwandter Technologien erforderlich ist, und
Strategien ermitteln, die den gerechten Nutzen für die Allgemeinheit
maximieren.
MPOs
sind ein logischer Ort, um die Auswirkungen der gemeinsamen Mobilität
auf den Regionalverkehr zu untersuchen und zu modellieren, bewährte
Verfahren zu ermitteln und Mitgliedsorganisationen in der gesamten
Region technische Unterstützung zu bieten. Neben
diesen etablierten Techniken können MPOs und Partner Partnerschaften
mit gemeinsam genutzten Mobilitätsunternehmen aufbauen, um die
regionalen Transportziele zu unterstützen. Bietet einen Rahmen für die Visualisierung, wie gemeinsame Mobilität in den regionalen Transportplanungsprozess passen kann. Dieser Rahmen gilt sowohl für die Personen- als auch für die Frachtbewegung.
Rahmen für die Integration der gemeinsamen Mobilität in die regionale Verkehrsplanung
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